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Erfahren Sie, was den Dombauverein und Dombauhütte aktuell beschäftigt.

Salzbergbau

Geplante Erweiterung des Salzabbaus

Er ist über Jahrhunderte gewachsen, hat keine Dehnungsfugen und steht auf keiner Bodenplatte – Senkungen könnten das Kräftegeleichgewicht des gotischen Baus empfindlich stören – Lesen Sie hierzu den Bericht aus der “Rheinischen Post”

 

 

Frescoaktion

Interessantes rund um den Xantener Dom in “Kirche+Leben”

Aktuelle Berichte über Aktionen wie den Fresco-Workshop für Jugendliche in der Dombauhütte oder die Spray-Art-Aktion mit Künstler Mika Springwald, aber auch über Planungen wie die neue Schwalbennestorgel finden Sie hier:

RP Audioguide

Audioguide im Dom

Bild: Dombauhütten-Leiter Johannes Schubert (r.), Propst Stefan Notz (l.) und Kunsthistoriker Thomas Fusenig erklären den neuen Audioguide. Foto: Armin Fischer (arfi)

Lesen Sie hier Auszüge aus der “Rheinischen Post” von Heidrun Jasper

“Besucher können sich ab sofort kostenfrei von ihrem Smartphone durch den ehrwürdigen Dom führen lassen. Dafür ist ein Audio-Guide entwickelt worden, also ein digitaler Dom-Führer. Er kann mit dem Handy aufgerufen werden, dann führt er den Besucher durch das Gebäude – in vier Sprachen übrigens: Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch.

Außerdem wurden drei Mediensäulen von der Firma Soundgarden aus München im Dom installiert: im Eingangsbereich (Südportal), in der Krypta und im Kreuzgang. Wer seinen Handapparat gerade nicht dabei hat, kann sich auch an diesen Mediensäulen per Touchscreen durch den Dom, das Stiftsmuseum, die Dombauhütte klicken…

Die Idee zum viersprachigen Audio-Guide entstand 2019 bei der Ausstellung zum 75. Jahrestag der Zerstörung des St.-Viktor-Doms. Initiatoren waren die Fotogruppe Blende 8, das Stiftsmuseum, Ben Q und die Dombauhütte. Mit Thomas Fusenig holten sie sich einen Kunsthistoriker aus Aachen ins Boot, der das Projekt federführend geleitet hat. Für die technischen Voraussetzungen und ihre Umsetzung (beispielsweise Verlegung der Kabel fürs W-Lan) war die Dombauhütte zuständig, produziert wurde der Audio-Guide von der international tätigen Firma Soundgarden aus München. Was die multimediale Erschließung des Doms angeht, arbeitete Fusenig eng mit Pastoralreferent Matthias Heinrich, dem Kirchenvorstand, der Dombauhütte, dem Stiftsmuseum (und hier sind federführend die ehemalige Leiterin Elisabeth Maas und die Interimsleitung Claudia Kienzle zu nennen) und Studenten der katholischen Theologischen Fakultät der Universität Münster zusammen, die noch bis Ende 2023 weiter an der multimedialen Erschließung des Xantener Domes arbeiten.

Wrede auf Wiedersehen

Verabschiedung von Architekt Heinz Wrede

Bild: Heinz Wrede (2.v.r.) erhielt zum Abschied einen Bauhelfer und ein Buch, überreicht von (v.l.): Hans-Wilhelm Barking, Vorsitzender des Dombauvereins, sowie Dompropst Stefan Notz und Dombaumeister Johannes Schubert. Foto: Randolf Vastmans

Dombauhütte, Dombauverein und Propsteigemeinde bedanken sich für die mehr als 30-jährige Zusammenarbeit. Lesen Sie hier Auszüge aus der “Rheinischen Post” vom 01.02.2022

  • Von Randolf Vastmans

“…Wrede hatte 1989 die Zusammenarbeit mit der Propsteigemeinde und dem Dombauverein begonnen. Erfahrungen brachte er durch seine vorherigen Arbeiten an sakralen Gebäuden mit sich. … „Mit Herzblut“ sei der Architekt immer dabei gewesen, sagte der Vorsitzende des Dombauvereins, Hans-Wilhelm Barking. Auch Dompropst Stefan Notz sowie Dombaumeister Johannes Schubert dankten Wrede für seine Arbeit. „In gewisser Weise“, erinnerte sich Schubert, der 1993 die Leitung der Dombauhütte übernommen hatte, „hat er mir auf den Weg geholfen.“ …Alles in allem sei man ein gutes Team gewesen, wenn es auch mal schwierige Zeiten gegeben habe.

„Man hat uns aber auch machen lassen“, resümierte Wrede, „deshalb war unsere Arbeit auch effizient.“ …

Ein Nachfolger Wredes sei zwar bereits vorgesehen, jedoch sei dabei noch nicht alles in trockenen Tüchern, erklärte Barking. Deshalb wolle man den Namen noch nicht veröffentlichen.”

Landrat zu Gast

Zwei Xantener Dom-Platten für Landrat Brohl

“Rheinische Post” – 13.09.2021 (Foto: Vastmans)
Landrat Ingo Brohl (2.v.r.) nahm die Bodenplatten von Hans-Wilhelm Barking (v.l.), Gisela Barking, Propst Stefan Notz, Monika Kaiser-Haas (Leisners Nichte und Vizepräsidentin des Internationalen Karl-Leisner-Kreises) und Adrian Thyssen entgegen. 50 Bodenplatten aus dem Xantener Dom wurden mit dem Portrait von Karl Leisner oder einem Bild des Doms verziert und zugunsten der Flutopfer verkauft.
XANTEN |(rava) Im regelmäßigen Rhythmus werden die stark beanspruchten Bodenplatten des Xantener St.-Viktor-Doms ausgetauscht. Diesmal kommen 50 davon der Sanierung der vom Hochwasser stark beschädigten Grundschule in Gmünd/Eifel zugute. „Durch das Ferienlager der Xantener Messdiener besteht ein besonderer Bezug zu dem Ort“, erklärt Propst Stefan Notz. Einen Tag vor deren Abreise sei es zur Katastrophe gekommen, so dass sie das ganze Ausmaß persönlich mitbekommen hätten. Künstler Mika Springwald versah einen Teil der Platten mit dem Portrait von Karl Leisner, den anderen mit einem Bildnis des Doms. Für 40 Euro konnten diese gekauft werden. Als Landrat Ingo Brohl durch die Rheinische Post von der Aktion erfuhr, stand für ihn fest, dass zwei der Bodenkacheln sein Büro im Kreishaus verzieren sollten. „Karl Leisner und der Dom an sich“, so der Landrat, „verkörpern für mich wichtige Werte unserer Zeit, für seinen Glauben und seine Überzeugung einzustehen.“

 

Solaranlage

Kurzbesuch in der Dombauhütte

Kurz nach dem Eintreffen der ersten Photovoltaik- Modulanlage für den Dom am 15.04. besuchte der Generalvikar des Bistums Münster Dr. Klaus Winterkamp und der Umweltbischof der deutschen Bischofkonferenz Rolf Lohmann die Dombauhütte.

Der Hausherr Propst Stefan Notz und Herr Schubert, Leiter der Dombauhütte, konnten ein geplantes Projekt zur Messdatenerfassung kurz vorstellen.

Im Rahmen eines Forschungsprojekt werden zehn kleine Messstationen an den Fenstern des Mittelschiffes im Dom montiert. Diese Sensoren messen Strömung, Lichtintensität und Qualität der Luft, um die Auswirkung auf die Kunstwerke und den Innenraum zu erkennen, um gegebenenfalls entgegen wirken zu können.

Diese elektronischen Bauteile werden mit Solarstrom betrieben und sind durch diese Insel-Solaranlage autark. Ein Beitrag zur Wahrung der Schöpfung- im doppelten Sinne.

 

 Feuchtesensor überwacht historische Glasmalereien

Feuchtesensor überwacht historische Glasmalereien

An den Medaillonfenstern im Chor überwacht ein Sensor die Bildung von Kondenswasser auf der Oberfläche der Glasmalerei. Hierfür werden die Temperaturen auf den Glasoberflächen im Spalt zur Schutzverglasung bestimmt und mit den Werten der relativen Luftfeuchtigkeit verrechnet.

Der erhaltene Wert zeigt an, ob Kondenswasser auf der Glasmalerei entstehen könnte. Über eine App lässt sich die Situation per Handy überwachen.

immaterielles Kulturerbe

Anerkennung der Dombauhüttentradition

Ein große Ehre: “Das Bauhüttenwesen – Weitergabe, Dokumentation, Bewahrung und Förderung von Handwerkstechniken und -wissen“ ist in das deutsche Register “Guter Praxisbeispiele der Erhaltung Immateriellen Kulturerbes” aufgenommen worden.

Das Expertenkomitee würdigt die Tradition der Dom- und Münsterbauhütten in Deutschland zur Erhaltung Immateriellen Kulturerbes.

Spenden

Jeder noch so kleine Beitrag hilft, den Dom für kommende Generationen zu bewahren!

Reihen Sie sich ein die Gemeinschaft von Förderern und Freunden.