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lea radau

AUSBIDLUNG,JUGENDBAUHÜTTE, WEITERBILDUNG

Ausbildung

Die Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer dauert drei Jahre. Die Vermittlung handwerklicher Fähig- und Fertigkeiten steht hierbei im Mittelpunkt.
An der Dombauhütte gibt es einen Ausbildungsplatz. Zusätzlich zur Arbeit am Stein beinhaltet die Ausbildung das Erlernen verschiedener Konservierungsmöglichkeiten von Naturstein, Vierungs- und Antragearbeiten, Grundlagen in der Dokumentation und Kartierung sowie Modellier- und Abformtechniken.

Die Berufsschule in Düsseldorf und die überbetriebliche Ausbildung in der Domstadt Königslutter bei Braunschweig ergänzen das Ausbildungsprofil.

Jugendbauhütte

Seit 2001 gibt es die Jugendbauhütte Rheinberg/Raesfeld, heute Duisburg/Raesfeld.
Seit dieser Zeit beschäftigt die Xantener Dombauhütte als Einsatzstelle junge Frauen und Männer im Rahmen eines freiwilligen Jahres in der Denkmalpflege. In diesem sehr erfolgreichen Projekt können sich die jungen Freiwilligen orientieren, ob die denkmalpflegerische Praxis ihnen eine berufliche Perspektive bietet.

Bewerbungen für ein freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege sind zur richten an:

http://www.freiwilligesjahr-nrw.ijgd.de/

ijgd – Jugendbauhütte Duisburg/Raesfeld, Pappelstraße 19ö, 47057 Duisburg
Telefon: 02 03/39 34 29 02
E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Trainingsmaßnahmen und Wandergesellenschenigelei

Als gemeinnütziger Verein ist es uns wichtig, unsere Erfahrungen und unser Fachwissen weiterzugeben. So konnten in den letzten Jahren immer wieder Steinmetze in Trainingsmaßnahmen am Dom tätig sein.

Gern gesehen sind bei uns Wandergesellen, auch wenn wir nicht allen Arbeit anbieten können. Schon zu Beginn der Gotik zogen Steinmetzen von Werkplatz zu Werkplatz und trugen so zum Wissenstransfer beim Kathedralbau bei. Es bildeten sich Erkennungsrituale und Regeln heraus, die zum Teil noch immer gepflegt werden von den verschiedenen Gesellenbruderschaften bzw. -geschwisterschaften, den sogenannten Schächten.

Drei Jahre und ein Tag, das Verbot, den Umkreis des Heimatortes zu betreten und strenge Kleidungsvorschriften prägen noch immer diese (freiwillige) Fortbildungszeit der Gesellen. Der Dreiklang aus Land-und-Leute kennenlernen, beruflicher Fortbildung und Leben ohne festen Wohnsitz formt aus Junggesellen weltoffene ehrbare Handwerker und Handwerkerinnen, also im wahren Sinne "bewanderte Spezialisten", von denen auch wir das eine oder andere lernen können...